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Im dieswoechigen Thora-Abschnitt "Schemini" lesen wir, wie das Volk Israel sich wahrheftig darueber freute, dass ihre Opfer, die sie im Mischkan (dem Stiftzelt) darbrachten, von G"TT akzeptiert wurden und die Schechina in ihrer Mitte weilte: "Va'yar kol ha'am va'yaronu" (alle Menschen sahen (es) und freuten sich; Vayikra 9:24).
Hieraus koennen wir lernen, dass der (rein technische) Dienst an G"TT - selbst wenn wir alles exakt gemaess den Anweisungen der Thora ausfuehren - nicht genug ist. Wir muessen es mit Freude tun! G"TT mit Freude zu dienen ist indes auch eine wesentliche Lehre des Chassidismus. G"TT zu dienen ist der einzig wahre Grund fuer unsere Existenz sowie der Grund dafuer, dass wir auch weiterhin existieren, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Und wir dienen G"TT sogar durch profane Aktivitaeten wie Essen, Trinken oder Schlafen, da diese Aktivitaeten uns letztlich (die notwendige) Kraft dazu verleihen, um zu Beten, Thora zu lernen oder Mitzwoth zu erfuellen.
Hier ein paar Gruende dafuer, warum uns diese Tatsache wahrhaftig froh stimmen sollte:
- Der Dienst an G"TT erinnert uns staendig daran, dass wir eine einzigartige Aufgabe im Leben sowie ein ueber alle "irdischen" Belange erhabenes Ziel im Leben haben, und dieses Ziel ist: Den Willen des Schoepfers zu erfuellen. Diese Gewissheit sollte uns wahrhaft mit Freude und Inspiration erfuellen.
- Wie wir dieser Parascha entnehmen koennen, weilt G"TT in unserer Mitte, wenn wir Ihm dienen. Man stelle sich vor, wie aufgeregt und geehrt sich ein ganz normaler Mensch fuehlen wuerde, wenn ein leibhaftiger Koenig ihn durch eine persoenliche Visite ehren wuerde. Ganz sicher sollten wir uns daher umso mehr darueber freuen, wenn der Koenig aller Koenige - G"TT selbst - uns das erhabene Privileg schenkt, seine Gegenwart in unserer Mitte weilen zu lassen!
Darueber hinaus wissen wir, dass wir mit dem Gefuehl von Freude Barrieren ueberwinden koennen. Glueckliche und froehliche Menschen emfinden es gemeinhin als einfacher, die Schwierigkeiten des alltaeglichen Lebens zu meistern. Das selbe gilt fuer die Ueberwindung der Galuth sowie der mit ihr verbundenen Schwierigkeiten; diese koennen ebenfalls nur mit Hilfe des Instruments der Freude ueberwunden werden.
Die Buchstaben des hebraeischen Wortes משיח - "Maschiach" sind uebrigens dieselben wie die des Wortes ישמח - "Yismach" (er soll sich erfreuen). Nur durch das Verdienst eines freudigen Dienstes an G"TT, werden wir auch letztlich die Erloesung aus der Galuth durch Maschiach erleben.
Schabbat Schalom!
* basierend auf Sichoth 18 Nissan 5745, 5751; Schabbat Parschat Ki Tezei 5748.






