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Die dieswoechige Parascha ist nach Yithro benannt. Yithro, der Prister Midjans, war ein Goetzendiener. Tatsaechlich hat er jede seinerzeit bekannte Form von Goetzendienst ausprobiert und erkundet. Wie kann aber gerade die Parascha, die von der Gebung der Thora handelt, ausgerechnet nach einem Goetzendiener benannt sein? Das heilige Buch des Zohar informiert uns (II 67b, 68a), dass Yithro's Ankunft am Berg Sinai sowie seine Konvertierung zum Judentum eine entscheidende Vorbereitung fuer die Uebergabe der Thora waren; dabei tiefer in die spirituellen Welten eindringend, als es das Juedische Volk bis dahin selbst vermochte...
Die Offenbarungen bei der Teilung des Schilfmeeres waren allesamt spirituell hoch erhabene, G"ttliche Offenbarungen. Dafuer, dass die Thora nun selbst die niedrigsten Stufen von Existenz zu heiligen im Stande ist, war noch ein Akt bzw.ein Ereignis notwendig, in welchem die Kreafte von Unreinheit und Schlechtigkeit (die Kraefte der "Sitra Achra") in dieHaende von Heiligkeit uebergeben werden. Dieses Ereignis war der Uebertritt Yithros zum Judentum, dessen gesamtes bisherigesWirken als Goetzendiener mit seiner Konvertierung auf die Stufe von Heiligkeit erhoben wurde. Dies machte es moeglich, dassdie Thora selbst die Welt des Profanen durchdringen kann.
* basierend auf Sichas Shabbos Parshas Yisro 5725 und 5737.
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