Ein Wort zum Wochenabschnitt
Bevor nach Jerusalem übersiedelete Avichaj Schäfer, lebte er in Frankfurt. Er war und bleibt ein Fan der Jewish Experience. Avichaj ist so freundlich uns mit seinem Beitrag zum Torahabschnitt am Laufenden zu halten.
Falls Ihr Fragen zu seinem Wochenblatt habt, dann kontaktiert ihn bitte. Gerne wird er sich mit dir in Verbindung setzen, um deine Fragen zu beantworten.
a.) Rosch HaSchana (Kopf des Jahres - das Juedische Neujahr).
b.) Yom HaZikaron (Tag des Erinnerns - an ihm werden wir von G"TT bedacht).
c.) Yom Terua (Tag des Schofarblasens - an ihm haben wir die Mitzwa, das Erschallen des Schofars zu hoeren).
d.) Yom HaDin (Tag des Gerichts - an ihm wird jeder einzelne von G"TT gerichtet).
Dann ist da noch die innere Dimension von Rosh HaSchana, die in der Lehre von Chassidut eine besonders wichtige Rolle einnimmt: Rosch HaSchana ist der Jahrestag der Erschaffung des ersten Menschen, bzw. der Menschheit.
Ueberraschenderweise sagen wir im Mussafgebet diesen Tages aber: "Ze HaYom Techilat Ma'asecha Zikaron LeYom Rischon" [Dieser Tag ist der Beginn Deines Schaffens, eine Erinnerung des ersten (Schoepfungs-)Tages]. Nun, die Thora berichtet uns allerdings, dass der Mensch erst am sechsten Schoepfungstag erschaffen wurde. Daraus folgt, dass der erste Schoepfungstag kalendermaessig nicht mit Rosch HaSchana uebereinstimmt - sondern vielmehr sechs Tage zuvor, mit dem fuenfundzwanzigsten Elul.
Daraus erschliessen sich zwei logische Fragen:
- a.) Warum nennen wir Rosch HaSchana dennoch "...der Beginn Deines Schaffens, eine Erinnerung des ersten Tages..."?
- b.) Warum begehen wir Rosch HaSchana nicht am dem Tag, an dem das Schoepfungswerk seinen Lauf nahm - am 25. Elul?







„Dwar“ der Woche