30 Shevat 5772 - Thursday, 23 February 2012
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Program Overview

programm
You'll find an overview of the upcomming programing here
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Torah_pic

( 1 Vote )

"Und du sollst zwei Cherubim aus Gold anfertigen... der Deckplatte (der Heiligen Lade) sollen die Angesichter der Cherubim zugewandt sein." (Schemot 25:18-20)

Dem Kommentar Raschi's nach, "hatten die Cherubim die Gesichter von Kindern". An anderer Stelle jedenfalls, berichtet die Thora in Zusammenhang mit Cherubim; "...ER vertrieb den Menschen und stellte oestlich des Gartens von Eden die Cherubim auf und das schwingende Flammenschwert..." [Bereschit 3:24]. Raschi kommentiert an dieser Stelle, dass die Cherubim "vernichtende Engelswesen" sind. Ist es nicht raetselhaft, dass mit ein und demselben Begriff zwei so unterschiedliche Interpretationen einhergehen?

Kindererziehung ist seit jeher eine hoechst herausfordernde und schwierige Aufgabe, die Eltern aller Generationen Kopfschmerzen bereitet hat. Gerade in unseren "modernen" Zeit leben wir in einer Atmosphaere voller Turbulenzen und Verwirrungen, in einer Aera voll duesterer Aussichten, was die spirituelle Zukunft unserer Kinder betrifft. Man hoert allenthalben von einer Kluft zwischen den Generationen, sowie von einer Entfremdung unserer Jugend. Viele Eltern fragen sich: "Was haben wir nur falsch gemacht? Warum zeigen all unsere Bemuehungen keinen Erfolg?"

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   Freitag, 24. February -   Sonntag, 26. February
"Discover Judaism in the modern world"
Aish_in_FrankfurtLasertag

Selbstkostenbeitrag:

  • Studenten: 42€ für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten+Laser Tag+Sonntagsbrunch) oder 12 € pro Tag (inkl. 1 Mahlzeit) /Sonntagsprogramm 15.00€
  • Berufstätige: 62€ für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten+ Laser Tag+Sonntagsbrunch) oder 18€ pro Tag (inkl. 1 Mahlzeit) /Sonntagsprogramm 18,50€
Allgemeine Anmeldung: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Bitte fülle das Anmeldeformular aus.
Hotel-Special Price: Doppelzimmer nur 50€ pro Person für beide Nächte, Einzelzimmer 80€ für beide Nächte. Für unsere ständigen Teilnehmer versuchen wir Gratis Übernachtungen anzubieten. Melde dich einfach der Email
- mit dem Star-Referenten Rabbiner Moshe Mayerfeld (UK/Israel)

( 2 Votes )

Jewish Experience lädt alle zu einem unvergesslichen Wochenende ein.

Die Teilnehmer erwarten:

  • Freudenreiches Wochenende mit alten und neuen Freunden aus ganz Deutschland
  • Festliche Mahlzeiten von Sohar‘s Restaurant
  • Weltklasse Referent
  • Möglichkeit alte und neue Freunde zu treffen und Networking zu betreiben
  • Eine Gruppe Gleichgesinnter aus London
  • Sonntagsbrunch im Sohar's mit einer tollen Präsentation

Samstag Abend: Laser Tag Abend und Sonntagsbrunch im Sohar's mit einer tollen Präsentation und Ausflug

Sprachen: Englisch & Deutsch

Anmeldung bis zum 20.February unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Falls Du neu bei uns bist, dann fülle bitte das  Anmeldeformular aus. Alte Freunde können sich direkt per Email anmelden.

Hotel-Special Price: Doppelzimmer 50€ pro Person für beide Nächte, Einzelzimmer 80€ für beide Nächte. Falls Du den Betrag nicht aufbringen kannst, dann melde dich bei uns. Für unsere ständigen Teilnehmer versuchen wir Gratis Übernachtungen anzubieten. Melde dich einfach der Email.

Für Fragen: oder 01794993028 (Meir) oder per Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Wann: Freitag, 26.Februar - Sonntag, 26.Februar

Ort: Jüdische Gemeinde, Savignystr. 66

Programmbeschreibung

Freitag, 24. Februar

Teil I

17:15 - Lichterzeremonie & Introduction (Icebreaker)
17:50 - Lebendiger Kabbalat Schabbat & Feierliche Mahlzeit
Talk: »Will The Real Slim Shady Please Stand Up« - A deeper look at individuality within a system

Teil II

Samstag, 25. Februar

9:30 - Schacharit - Morgengebet in der Gemeinde, in dem neu renovierten Club Raum
11:00 - »Kidush-Shmuss« & Lechaim
12:00 - Feierliche Mahlzeit &
Talk »Me, Myself and I« - What are my responsibilities to myself, my neighbor and my community.

Pause: Zeit für Socilizing, Gesellschaftsspiele und Schabbat Erholung

Teil III

17:00 - Mincha / Nachmittagsgebet/Mahlzeit
17:30 – Talk: »Count me in« -A look at the prohibition and significance of counting Jews!
18:48 - Schabbatausgang & Havdala
20:00 – Laser Tag Abend mit israelischer Musik und viel Spass

Teil IV

Sonntag, 26. Februar

12:00 – Sonntagsbrunch im Sohar‘s mit »The hidden Miracles of Purim« with a very powerful power point presentation
14:30 – Frankfurt City Tour- Discover the Jewish Frankfurt

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* Rabbi Moshe Mayerfeld is Managing Director of Aish UK. Born in New Jersey, he moved to Israel at age 17. Moshe received rabbinic ordination at the young age of 22, as well as a B.A. in Jewish Philosophy. He worked with troubled and at-risk youth, gaining experience in drug and alcohol abuse counselling, and helping teenagers from broken homes. Moshe joined the Aish UK staff as Campus Director, and now lectures across all age ranges.

Studenten:

  • 42€ für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten+Laser Tag+Sonntagsbrunch)
  • oder der 12 € pro für Freitag oder Samstag (inkl. 1 Mahlzeit bzw. 2 Mahlzeiten)
  • Sonntagsbrunch und Ausflug 15,00€
Berufstätige:
  • 62€ für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten+Laser Tag+Sonntagsbrunch)
  • oder der 18 € pro für Freitag oder Samstag (inkl. 1 Mahlzeit bzw. 2 Mahlzeiten)
  • Sonntagsbrunch und Ausflug 18,50€

Bitte überweisen an: Jewish Experience e. V. | Kontonr. 398 083 606 | BLZ 500 100 60 Postbank FrankfurtFür Gäste, die außerhalb von Frankfurt wohnen bzw. zu weit weg von der Gemeinde wohnen, organisieren wir günstige Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe. Falls Du von diesem Angebot Gebrauch machen willst, dann bitte fülle das Anmeldeformular aus. Falls Du den Betrag nicht aufbringen kannst, dann melde dich bei uns. Für unsere ständigen Teilnehmer versuchen wir Gratis Übernachtungen anzubieten. Melde dich einfach der Email

Unterstützung & Spenden:

Wir möchten auch alle dazu einladen, bei der Vorbereitung des Schabbatons ehrenamtlich zu helfen! Wenn Du auch nur etwas Zeit hast, Dich zu engagieren, melde Dich bitte unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it Du kannst aber auch durch Deine Spende bei der Finanzierung dieser Veranstaltung helfen oder die Teilnahme eines weniger betuchten Teilnehmers finanzieren.

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Yevgeniy_Korsunskyy

Geschrieben von Yevgeniy Korsunskyy, BWL-Diplomand an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hannover

( 11 Votes ) 

Es war ein sonniger Tag im Oktober 1991. An diesem Tag wurde ich im Rahmen der Zeremonie zum Andenken an den 50sten Jahrestag der Massenerschießung der jüdischen Bevölkerung meiner Geburtsstadt zum ersten Mal, sowohl mit dem Holocaust, als auch mit der Geschichte eines 10-Jährigen Jungen konfrontiert, der im Holocaust seine ganze Familie verlor, mehrere Selektionen und Durchsuchungen überstand, eine Erschießung überlebte und 45 Jahre später mein Großvater wurde. Ich kann mich noch an jedes Detail erinnern, als wäre es gestern gewesen. Tausende vielleicht Zehntausende von Menschen wickelten sich einen weißen Band mit dem blauen Davidstern um den Arm und trafen sich an dem Sammelplatz, wo sich die Juden vor 50 Jahren versammeln mussten. Dann gab es einen langen Marsch. Kilometer für Kilometer mühte sich diese Prozession ab, bis sie das Ziel erreichte, den Graben am Rande des Universitätsstadions, wo damals über 11 000 Juden binnen der 24 Stunden ihr Ende fanden. Es gibt kaum Augenzeugen und Überlebenden. Jeder weiß, was an diesem Ort geschah aber nur Wenige sehen sich befugt etwas darüber zu sagen. Plötzlich merke ich, dass alle meinen Großvater bzw. sein Gesicht aufmerksam und erwartungsvoll anschauen. Liegt es vielleicht an der Narbe, die sein ganzes Gesicht verzerrt, komisch ich habe davor nie verstanden, woher seine tiefe und lange Narbe stammte, die eine seiner Wangenhälften mit der anderen verbindet. Da keiner aus der Familie mir eindeutig die Geschichte dieser Narbe erklären wollte, habe ich intuitiv gespürt, dass sie in Verbindung mit irgendeinem furchtbaren Geheimnis steht, was vor einem 6-Jährigen verborgen werden sollte. Ich merke aber jetzt, dass die vielen Blicke diese Narbe zu interpretieren wissen. Sie ist für sie die leise Bestätigung dafür, dass mein Großvater, diesen Weg nicht zum ersten Mal macht, sie ist ein Beweis dafür, dass er vor 50 Jahren am Rande einer solchen Grube stand und das Geschehen danach überlebte. Mein Großvater nimmt mich an der Hand und geht nach vorne. Ich bin sehr nervös. Es ist ungewohnt für mich ganz vorne vor so vielen Menschen zu stehen, um die Aufregung loszuwerden, versuche ich mich abzuschalten, deswegen überhöre hier das Wesentliche an der Geschichte, die mein Opa allen erzählen möchte. Plötzlich nimmt er mich in seine Arme und ich merke und ich sehe all die Menschen, die ihre Köpfe gesenkt halten und ihre Tränen zu verstecken versuchen. Die Stimme meines Großvaters bebt: „Seht ihr, ich habe überlebt und das ist mein Enkelsohn. Er ist ein lebender Beweis dafür, dass ich überlebt habe, sein späteres Leben und das Leben seiner Kinder werden Existenz meiner Eltern und meiner Schwestern und des gesamten jüdischen Volkes fortsetzen!“

Mit kribbelndem Gefühl im Bauch assoziiere ich, dass sich geradeeben etwas Gewaltiges ereignet hat, was ich aber noch nicht ganz nachvollziehen kann. Als ich älter wurde, verstand ich, dass mein Großvater mich damals in den Bund der Überlebenden aufnahm, seitdem muss ich mit dieser großen Verantwortung leben und die jüdische Experience meiner Vorfahren an die späteren Generationen weiterzugeben. Erst nach vielen Jahren konnte ich realisieren, wie ich diese Herausforderung bewältigen und dieser Verantwortung gerecht werden könnte: Ich muss es meinem Großvater gleichtun und um jeden Preis mich mit meinem Judentum identifizieren können und mit meinem Beispiel anderen Leuten Kraft und Mut "Dank der Jewish Experience wurde ich überzeugt, dass es sehr wohl eine jüdische Lebenswelt in Deutschland gibt, auch wenn sie sich nur auf Frankfurt am Main beschränkt, eine Stadt, die nicht von den Konflikten zwischen den Aschkenasim und Sephardim, Einheimischen und Neuzugewanderten, Jungen und Alten, Religiösen und Säkularen zerrüttet ist.." zu geben, sich nicht vor ihrer Identität zu verstecken. Inzwischen in Deutschland angekommen und wollte ich zunächst durch das Selbststudium, die Jüdische Gemeinde meiner Stadt, Machanüoth der ZWST, Lauder Foundation und Bildungsseminare meine Wissenslücke im Judentum beseitigen. Da ich bemerkt habe, dass in der Jüdischen Gemeinde das Jugendzentrum die einzige Institution war, wo den nach der Identität umherirrenden Jugendlichen Hilfe geleistet wurde, sah ich mich in der Pflicht als Madrich und später als Rosch mich auf diesem Gebiet zu engagieren. Ich war festentschlossen den Jugendlichen etwas wiederzugeben, was ich selber damals so schmerzlich meiner Zeit vermissen ließ: das gegenseitige Verständnis und gegenseitige Unterstützung, Zusammengehörigkeitsgefühl, Stolz sein und Freude haben an der eigenen Religion, Geschichte und Kultur. Leider musste ich in den neun Jahren meiner aktiven Jugendzentrumstätigkeit erfahren, wie schwierig es sein kann, dieses selbstverständliche Ziel zu erreichen, wenn es in einer Stadt vier untereinander konkurrierende Gemeinden gibt, die alles andere als bereit sind zumindest ihre Jugend unter einer gemeinsamen jüdischen Agenda zu vereinigen. Meine Bestrebungen in diese Richtung mussten gegen die Grundhaltungen der Gemeindeverantwortlichen: „Konkurrenz belebt das Geschäft!“ oder „Die Zeit der Einheitsgemeinden ist abgelaufen!“ ankämpfen. Ich war verzweifelt, denn gerade aus der Thora und unseren Geschichte schöpfte ich den Glauben, dass das Zusammenhalt und Einheit, Offenheit und Füreinander, und nicht Konkurrenz und Feindschaft, Egoismus und Verschlossenheit das jüdische Volk in den schwierigen Zeiten ausgezeichneten. Im Endeffekt war ich zur Erkenntnis angelangt, dass es in Deutschland kein Ort gäbe, wo diese jüdischen Tugenden nicht ein Relikt aus der fernen Vergangenheit darstellen würden.

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( 14 Votes )

Was ist Jewish Experience?

Jewish Experience (J-Exp) ist ein Forum für jüdische Studenten und junge Erwachsene, welches ihnen Möglichkeit bietet, andere junge Leute zu treffen, Freundschaften aufzubauen, berufliche Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen und Antworten auf viele Fragen rund um das Judentum zu finden. Die Teilnehmer des Projektes kommen nicht nur aus Frankfurt sondern auch aus Hamburg, Stuttgart, Essen, Fulda, München, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Bad Homburg, aber auch aus dem Ausland (Israel, Österreich, Frankreich, England usw.), um einander kennen zu lernen und sich über spannende und kontroverse Themen aus den Bereichen der jüdischen Identität, Traditionen und Ethik auszutauschen.

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