2 Sivan 5772 - Wednesday, 23 May 2012
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Thoughts on the Weekly Parsha

Prior to his move to Erez Israel, Avichaj lived in Frankfurt. He was and remains a fan of the Jewish Experience. Avichaj is so friendly to contribute his Thoughts on the Weekly Torah Portion. If you have any questions on the Weekly Torah Portion, then feel free contact him. He will get in touch with you to answer your questions. Avichaj Schäfer.

 

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BS“D

Die dieswoechige Parascha heisst Schemot, was soviel wie "Namen" bedeutet (Schemot ist auch gleichfalls die Bezeichnung des zweiten Buches der Thora). Die Namen der Staemme Israels finden hier naemlich erneut Erwaehnung. Die Namen der Staemme werden bereits im Buch Bereschit mehrmals erwaehnt, wesshalb werden also ihre Namen gleich am Anfang des Buches Schemot wiederholt?

Raschi erklaert hierzu, dass die wiederholte Aufzaehlung der Namen Israels uns zeigt, wie wertvoll das Juedische Volk fuer G"TT ist. In Seinen Augen werden sie (die Kinder Israels) mit den Sternen verglichen, die ER ebenfalls zaehlt und beim Namen nennt, wieder und immer wieder.

Wie koennen die Kinder Israels mit Sternen verglichen werden?

Sterne leuchten am Nachthimmel. Durch ihr Leuchten wird eine Person, die durch die finsterne Nacht schreitet, nicht von ihrem Weg abkommen. Gleiches trifft auf das Juedische Volk zu. Jeder Jude, Mann oder Frau, besitzt ein moralisches und spirituelles Licht, womit er oder sie auf Freunde und Bekannte  
Einfluss nehmen und diese auf den rechten Pfad fuehren kann.

Wie wir in Raschi's Erklaerung sehen, zaehlt G"TT die Sterne und nennt sie beim Namen. Daraus wird ersichtlich, dass den Sternen zweierlei Aspekte inne wohnen: a.) Jeder Stern wird als "Stern" gezaehlt, worin auch alle Sterne gleich sind; b.) Jeder Stern unterscheidet sich von allen anderen Sternen, jeder einzelne hat eine einzigartige Bestimmung und einen individuellen Namen. In gleicher Weise zaehlt jedes der Kinder Israels - in gleicher Weise -  als Jude. Gleichzeitig aber hat jeder einzelne Jude seinen oder ihren individuellen Charakter sowie eine einzigartige Bedeutung.      

Eine andere Lehre der Sterne: ......

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BS"D

In der dieswoechigen Parascha Va'eira lernen wir, wie Mosche Rabeinu und Aaron HaKohen von G"TT instruiert werden, das Volk
Israel aus Aegypten herauszufuehren.

In einem Passuk (6:26) erwaehnt dabei die Thora zuerst Aaron vor Mosche, und nur einen Passuk spaeter (6:27) wird Mosche vor Aaron genannt. Warum? Raschi erklaert hierzu, dass Mosche und Aaron als gleich wichtig einzustufen sind. Dies ist auch der Grund fuer die abwechselnde (Erst-)Erwaehnung. Dieser Parascha koennen wir ebenfalls den Grund entnehmen, weshalb G"TT das Juedische Volk aus Aegypten gefuehrt hat; naemlich um es zu SEINEM Volk zu machen.

Tatsaechlich erfolgt dies erst spaeter am Berg Sinai, als G"TT dem Juedischen Volk die Thora gibt - der Akt, der auch als die Vermaehlung G"TTES mit dem Volk Israel bezeichnet wird.

Bei jeder Juedischen Hochzeit gibt es Menschen, die den Braeutigam zur Chuppah fuehren und solche, die die Braut zur Chuppa fuehren (im Yiddischen werden diese auch "Unterfuhrer" genannt)....

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BS“D

Die dieswoechige Parascha "Beschalach" endet damit, wie das Volk Amalek das Juedische Volk angreift, als es gerade aus Aegypten heraus kommt. G"TT versprach, gegen Amalek in jeder Generation vorzugehen und es auszuloeschen. Aus praktischer Sicht, hat dieses Thora-Konzept in der heutigen Generation jedoch kaum eine signifikante Bedeutung mehr, da wir Amalek als identifizierbares Volk nicht mehr lokalisieren koennen. In spiritueller Hinsicht jedoch ist das Konzept von Amalek so aktuell wie seit jeher.

Raschi vergleicht den Angriff Amaleks auf das Volk Israel mit einem gluehend heissen Bad, in welches sich niemand hineinzubegeben traut, bevor nicht eine Person hineinspringt und somit - sich selber dabei verbrennend - das Wasser soweit herunter kuehlt, dass es fuer andere ertraeglich wird. In aehnlicher Weise fuerchteten alle Voelker das Volk Israel - bis zum Angriff Amaleks. Nachdem die Nachricht bekannt wurde, wie G"TT das Juedische Volk mit starker Hand aus Aegypten herausgefuehrt hat und die aegyptische Armee am Schilfmeer vernichtete, traute sich keine Nation das Juedische Volk zu attackieren. Nachdem Amalek nun als erstes das Volk Israel angriff, ist zwar deren (Amaleks) Vernichtung, die von ihnen zu tragende Konsequenz, dadurch wurde es aber fuer andere Nationen seither leichter, ebenfalls Israel anzugreifen. Der Zeitpunk von Amaleks Attacke ist dabei ebenfalls von Bedeutung....

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BS“D

Im Wochenabschnitt "Bo" lesen wir: "Vayehi Be'etzem Hayom Ha'ze Yazu Kol Tzivot HaSH"M Me'eretz Mitzrayim" (an diesem Tag zogen alle Legionen G"TTES aus Aegypten aus). An dieser Stelle nennt die Thora das Juedische Volk "Tzivot HaSH"M". Tzivot ist die Mehrzahl von Tzava. Tzava hat drei verschiedene Bedeutungen: a.) eine Armee; b.) Schoenheit; c.) ein bestimmtes Maass an Zeit.Sobald G"TT das Juedische Volk aus Aegypten herausfuehrt, nennt ER es Tzivot HaSH"M, entsprechend der drei vorgenannten Bedeutungen beziehungsweise Grundlagen:

a.) Juden sind von nun ab Bestandteil der Armee G"TTES. Die erste Regel in einer Armee ist es, Anweisungen zu befolgen, ohne wenn und aber. In gleicher Weise hat uns G"TT Mitzvot gegeben, die wir zu befolgen haben, ganz gleich, ob wir sie verstehen oder nicht.

b.) Jeder von uns ist mit einem individuellen Charakter erschaffen worden. So ist jeder einzelne Jude fuer G"TT schoen und bedeutsam. Jedes Individuum hat seine eigene Aufgabe im Leben, die auch nur er oder sie zu erfuellen vermag. Es reicht nicht aus, dass "irgend jemand" diese Aufgabe erfuellt. Jeder Jude, jede Juedin muss die ihm bzw. ihr obliegenden Mitzvot fuer sich selbst erfuellen. Die "Schoenheit" des Juedischen Volkes als gesamtes haengt somit von jedem einzelnen Juden ab; so wie ein Gemaelde unvollstaenig waere, fehlte ihm auch nur eine einzige Farb-Nuance.

c.) G"TT gibt jeder Person nur eine bestimmte, limitierte Zeit, in der sie ihre Aufgabe im Leben erfuellen kann. Daher duerfen wir keine Gelegenheit fuer eine Mitzva bzw. gute Tat bei Seite liegen lassen, denn wir wissen nicht, ob wir die Chance, diese Mitzva zu erfuellen, noch einmal erhalten. Jeder Tag, jeder Augenblick, den uns G"TT in dieser Welt schenkt ist eine Segnung. Wir sollten dieses Geschenk hoch schaetzen und die uns geschenkte Zeit mit Weisheit nutzen.

Schabbat Schalom!
* basierend auf Ma'amar Hayoshevet Baganim 5710, Toras Menachem - Sefer Hamamarim Melukot, Vol. 2,
Sefer Hamamarim Basi Legani Vol. 1.

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BS“D

Die dieswoechige Parascha ist nach Yithro benannt. Yithro, der Prister Midjans, war ein Goetzendiener. Tatsaechlich hat er jede seinerzeit bekannte Form von Goetzendienst ausprobiert und erkundet. Wie kann aber gerade die Parascha, die von der Gebung der Thora handelt, ausgerechnet nach einem Goetzendiener benannt sein? Das heilige Buch des Zohar informiert uns (II 67b, 68a), dass Yithro's Ankunft am Berg Sinai sowie seine Konvertierung zum Judentum eine entscheidende Vorbereitung fuer die Uebergabe der Thora waren; dabei tiefer in die spirituellen Welten eindringend, als es das Juedische Volk bis dahin selbst vermochte...

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