4 Shevat 5772 - Saturday, 28 January 2012
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Program Overview

programm
You'll find an overview of the upcomming programing here
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Donnerstag dem 26. Januar, 20:00 in der Gemeinde
manipulation
- Oder Ist Es Moralisch Verwerflich?

( 2 Votes )

mit - Elijahu Levkovich (Frankfurt) auf Deutsch

Wir werden ständig von der Werbung und den Medien manipuliert. Es gibt eine ganze Branche an Lobbyinsten, die nichts anderes machen, als Menschen zu beinflußen. Dürfen Sie das?

In den Sprüchen der Väter steht ganz klar geschrieben: ""[...]Tu SEINEN Willen, als sei es dein Willen, damit er deinen Willen als SEINEN Willen tue. Brich deinen Willen vor SEINEM Willen, damit er den Willen anderer vor deinem Willen breche." Wir sehen also, dass es erlaubt ist etwas für andere zu machen, damit wir anschließend das erhofte Resultat bekommen. Ilya wird diesem Gedanken auf dem Grund gehen und beantwortet folgende Fragen:

  • Darf man Menschen beinflussen?
  • In welchen Fällen darf man Einfluß nehmen?
  • Ist Beeinflussing eine Form der Manipulation?
  • Muss Manipulation immer negativ sein?
  • Wie erkennt man, dass man manipulirt wird?
  • Wie manipuliert man richtig?

All diese Fragen wird uns am kommenden Donnerstag, dem 26. Januar, 20:00 unser wunderbare Dozent, Ilya Levkovich helfen, der sich in unserer warmen Runde mit dieser Frage auf. Der Shiur wird in deutsch sein. Falls du weitere Fragen hast, dann kontaktiere uns bitte.

Mehr über Elijahu Levkovich: Elijahu Levkovich absolvierte das Studium von Pädagogik und Geschichte an der Moskauer Staatsuniversität und unterrichtete an der jüdischen Sonntagsschule...

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   Freitag, 20. Januar -   Sonntag, 22. Januar
"Erlebe Dein Judentum auf moderne und junge Art!"
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Selbstkostenbeitrag:

Studenten: 20 € für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten) oder 12 € pro Tag (inkl. 1 Mahlzeit)

Berufstätige: 32 € für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten) oder 18 € pro Tag (inkl. 1 Mahlzeit)

Allgemeine Anmeldung: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Bitte fülle das Anmeldeformular aus

Hotel-Special Price: Doppelzimmer nur 55€ pro Person für beide Nächte, Einzelzimmer 80€ für beide Nächte.
- Shabbat Experience mit dem Star-Referenten Menachem Nissel (UK/Israel)

( 2 Votes )

Jewish Experience lädt alle zu einem unvergesslichen Wochenende ein.

Die Teilnehmer erwarten:

  • Freudenreiches Wochenende mit alten und neuen Freunden aus ganz Deutschland
  • Festliche Mahlzeiten von Sohar‘s Restaurant
  • Tolle deutschsprachige Referenten
  • Möglichkeit alte und neue Freunde zu treffen

Samstag Abend: Israelischer Filmabend

Sprachen: Englisch & Deutsch

Anmeldung bis zum 15.Januar unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Bitte fülle das  Anmeldeformular aus.

Hotel-Special Price: Doppelzimmer 55€ pro Person für beide Nächte, Einzelzimmer 80€ für beide Nächte. Falls Du den Betrag nicht aufbringen kannst, dann melde dich bei uns.

Für Fragen: oder 01794993028 (Meir)

Wann: Freitag, 20.Januar - Sonntag, 22.Januar

Ort: Jüdische Gemeinde, Savignystr. 66

Programmbeschreibung

Freitag, 20. Januar

Teil I

16:15 Lichterzeremonie & Introduction (Icebreaker)

17:15 - Lebendiger Kabbalat Schabbat & Feierliche Mahlzeit

Talk: TRUE BEAUTY (Wahre Schönheit) What truly makes us beautiful? Surprising mystical insights on the human body inspires us to reexamine our obsession on looks.

Teil II

Samstag, 21. Januar

9:30 - Schacharit - Morgengebet in der Gemeinde, in dem neu renovierten Club Raum

11:00 - »CHEESECAKE« - The Jewish obsession with food

12:00 - Feierliche Mahlzeit &

Talk »WHEN BEAUTY IS HEARD BUT NOT SEEN« - Is music more beautiful than art? Learn the secret of hearing and how it adds to the pleasures of life and our appreciation of G-ds world.

Pause: Zeit für Socilizing, Gesellschaftsspiele und Schabbat Erholung

Teil III

16:00 - Mincha / Nachmittagsgebet/Mahlzeit

16:00Highlight Talk: «THE BEAUTIFUL PEOPLE« is a powerful story about mans greatness  

17:53 - Schabbatausgang & Havdala

19:30 - Israelischer Filmabend mit Achim & Snacks

Teil IV

Sonntagsprogramm: Wird noch bekannt gegeben

 * Rabbi Menachem Nissel is a renowned speaker and author who has inspired thousands throughout the world. He has the rare ability to translate lofty concepts into practical daily living, spiced with irrepressible British humor. He is a widely published author including the highly acclaimed Rigshei Lev - Women in Tefila (Targum / Feldheim 2001). He teaches in yeshivas and seminaries in Jerusalem. He is the Rabbinic Resource for "NCSY" – an international Jewish youth movement.
  • Studenten 20 € für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten) oder 12 € pro Tag (inkl. 1 Mahlzeit)
  • Berufstätige: 32 € für das ganze Wochenende (inkl. 3 Mahlzeiten) oder 18 € pro Tag (inkl. 1 Mahlzeit)

Bitte überweisen an: Jewish Experience e. V. | Kontonr. 398 083 606 | BLZ 500 100 60 Postbank FrankfurtFür Gäste, die außerhalb von Frankfurt wohnen bzw. zu weit weg von der Gemeinde wohnen, organisieren wir günstige Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe. Falls Du von diesem Angebot Gebrauch machen willst, dann bitte fülle das Anmeldeformular aus.

Unterstützung & Spenden:

Wir möchten auch alle dazu einladen, bei der Vorbereitung des Schabbatons ehrenamtlich zu helfen! Wenn Du auch nur etwas Zeit hast, Dich zu engagieren, melde Dich bitte unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it Du kannst aber auch durch Deine Spende bei der Finanzierung dieser Veranstaltung helfen oder die Teilnahme eines weniger betuchten Teilnehmers finanzieren.

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DonationLiebe Freunde.

Gerade ist das Chanukka Fest zu Ende gegangen und wir kehren zu unserem Alltag zurück. Die Chanukka Lichter haben ein Feuer in unseren Herzen entfacht und wir wollen es gemeinsam aufrechterhalten.

Das Jahr 2011 war für die Jewish Experience sehr erfolgreich. J-Exp ist stark gewachsen und wir haben etwas Einmaliges in Deutschland aufgebaut und sind unserem Traum etwas näher gekommen:

„Jungen Juden aus ganz Deutschland die Möglichkeit geben die Schönheit unserer jüdischen Tradition zu entdecken und in vertrauter Atmosphäre zu erleben“

Lasse auch Du Dich von dem Spirit der Jewish Experience anstecken und werde Teil der Erfolgsgeschichte. Mit Deiner finanziellen Unterstützung werden wir in der Lage sein die Herausforderungen kommender Jahre erfolgreich zu meistern.

Nutze die noch verbleibenden Tage dieses Jahres, um uns finanziell zu unterstützen, damit das Flickern der Chanukka Kerzen auch im Jahr 2012 nicht aufhört.

Das ganze Jewish Experience Team wünscht Dir viel Erfolg im Kommenden finanziellen Jahr

Unser Spendenkonto: Jewish Experience e. V. | Kontonr. 398083606 | BLZ 50010060 Postbank Frankfurt
P.S. Selbstverständlich wird Deine Unterstützung durch eine steuerlich absetzbare Spendenquittung gewürdigt, die im Januar per Post verschickt wird.
  
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Yevgeniy_Korsunskyy

Geschrieben von Yevgeniy Korsunskyy, BWL-Diplomand an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hannover

( 11 Votes ) 

Es war ein sonniger Tag im Oktober 1991. An diesem Tag wurde ich im Rahmen der Zeremonie zum Andenken an den 50sten Jahrestag der Massenerschießung der jüdischen Bevölkerung meiner Geburtsstadt zum ersten Mal, sowohl mit dem Holocaust, als auch mit der Geschichte eines 10-Jährigen Jungen konfrontiert, der im Holocaust seine ganze Familie verlor, mehrere Selektionen und Durchsuchungen überstand, eine Erschießung überlebte und 45 Jahre später mein Großvater wurde. Ich kann mich noch an jedes Detail erinnern, als wäre es gestern gewesen. Tausende vielleicht Zehntausende von Menschen wickelten sich einen weißen Band mit dem blauen Davidstern um den Arm und trafen sich an dem Sammelplatz, wo sich die Juden vor 50 Jahren versammeln mussten. Dann gab es einen langen Marsch. Kilometer für Kilometer mühte sich diese Prozession ab, bis sie das Ziel erreichte, den Graben am Rande des Universitätsstadions, wo damals über 11 000 Juden binnen der 24 Stunden ihr Ende fanden. Es gibt kaum Augenzeugen und Überlebenden. Jeder weiß, was an diesem Ort geschah aber nur Wenige sehen sich befugt etwas darüber zu sagen. Plötzlich merke ich, dass alle meinen Großvater bzw. sein Gesicht aufmerksam und erwartungsvoll anschauen. Liegt es vielleicht an der Narbe, die sein ganzes Gesicht verzerrt, komisch ich habe davor nie verstanden, woher seine tiefe und lange Narbe stammte, die eine seiner Wangenhälften mit der anderen verbindet. Da keiner aus der Familie mir eindeutig die Geschichte dieser Narbe erklären wollte, habe ich intuitiv gespürt, dass sie in Verbindung mit irgendeinem furchtbaren Geheimnis steht, was vor einem 6-Jährigen verborgen werden sollte. Ich merke aber jetzt, dass die vielen Blicke diese Narbe zu interpretieren wissen. Sie ist für sie die leise Bestätigung dafür, dass mein Großvater, diesen Weg nicht zum ersten Mal macht, sie ist ein Beweis dafür, dass er vor 50 Jahren am Rande einer solchen Grube stand und das Geschehen danach überlebte. Mein Großvater nimmt mich an der Hand und geht nach vorne. Ich bin sehr nervös. Es ist ungewohnt für mich ganz vorne vor so vielen Menschen zu stehen, um die Aufregung loszuwerden, versuche ich mich abzuschalten, deswegen überhöre hier das Wesentliche an der Geschichte, die mein Opa allen erzählen möchte. Plötzlich nimmt er mich in seine Arme und ich merke und ich sehe all die Menschen, die ihre Köpfe gesenkt halten und ihre Tränen zu verstecken versuchen. Die Stimme meines Großvaters bebt: „Seht ihr, ich habe überlebt und das ist mein Enkelsohn. Er ist ein lebender Beweis dafür, dass ich überlebt habe, sein späteres Leben und das Leben seiner Kinder werden Existenz meiner Eltern und meiner Schwestern und des gesamten jüdischen Volkes fortsetzen!“

Mit kribbelndem Gefühl im Bauch assoziiere ich, dass sich geradeeben etwas Gewaltiges ereignet hat, was ich aber noch nicht ganz nachvollziehen kann. Als ich älter wurde, verstand ich, dass mein Großvater mich damals in den Bund der Überlebenden aufnahm, seitdem muss ich mit dieser großen Verantwortung leben und die jüdische Experience meiner Vorfahren an die späteren Generationen weiterzugeben. Erst nach vielen Jahren konnte ich realisieren, wie ich diese Herausforderung bewältigen und dieser Verantwortung gerecht werden könnte: Ich muss es meinem Großvater gleichtun und um jeden Preis mich mit meinem Judentum identifizieren können und mit meinem Beispiel anderen Leuten Kraft und Mut "Dank der Jewish Experience wurde ich überzeugt, dass es sehr wohl eine jüdische Lebenswelt in Deutschland gibt, auch wenn sie sich nur auf Frankfurt am Main beschränkt, eine Stadt, die nicht von den Konflikten zwischen den Aschkenasim und Sephardim, Einheimischen und Neuzugewanderten, Jungen und Alten, Religiösen und Säkularen zerrüttet ist.." zu geben, sich nicht vor ihrer Identität zu verstecken. Inzwischen in Deutschland angekommen und wollte ich zunächst durch das Selbststudium, die Jüdische Gemeinde meiner Stadt, Machanüoth der ZWST, Lauder Foundation und Bildungsseminare meine Wissenslücke im Judentum beseitigen. Da ich bemerkt habe, dass in der Jüdischen Gemeinde das Jugendzentrum die einzige Institution war, wo den nach der Identität umherirrenden Jugendlichen Hilfe geleistet wurde, sah ich mich in der Pflicht als Madrich und später als Rosch mich auf diesem Gebiet zu engagieren. Ich war festentschlossen den Jugendlichen etwas wiederzugeben, was ich selber damals so schmerzlich meiner Zeit vermissen ließ: das gegenseitige Verständnis und gegenseitige Unterstützung, Zusammengehörigkeitsgefühl, Stolz sein und Freude haben an der eigenen Religion, Geschichte und Kultur. Leider musste ich in den neun Jahren meiner aktiven Jugendzentrumstätigkeit erfahren, wie schwierig es sein kann, dieses selbstverständliche Ziel zu erreichen, wenn es in einer Stadt vier untereinander konkurrierende Gemeinden gibt, die alles andere als bereit sind zumindest ihre Jugend unter einer gemeinsamen jüdischen Agenda zu vereinigen. Meine Bestrebungen in diese Richtung mussten gegen die Grundhaltungen der Gemeindeverantwortlichen: „Konkurrenz belebt das Geschäft!“ oder „Die Zeit der Einheitsgemeinden ist abgelaufen!“ ankämpfen. Ich war verzweifelt, denn gerade aus der Thora und unseren Geschichte schöpfte ich den Glauben, dass das Zusammenhalt und Einheit, Offenheit und Füreinander, und nicht Konkurrenz und Feindschaft, Egoismus und Verschlossenheit das jüdische Volk in den schwierigen Zeiten ausgezeichneten. Im Endeffekt war ich zur Erkenntnis angelangt, dass es in Deutschland kein Ort gäbe, wo diese jüdischen Tugenden nicht ein Relikt aus der fernen Vergangenheit darstellen würden.

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( 14 Votes )

Was ist Jewish Experience?

Jewish Experience (J-Exp) ist ein Forum für jüdische Studenten und junge Erwachsene, welches ihnen Möglichkeit bietet, andere junge Leute zu treffen, Freundschaften aufzubauen, berufliche Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen und Antworten auf viele Fragen rund um das Judentum zu finden. Die Teilnehmer des Projektes kommen nicht nur aus Frankfurt sondern auch aus Hamburg, Stuttgart, Essen, Fulda, München, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Bad Homburg, aber auch aus dem Ausland (Israel, Österreich, Frankreich, England usw.), um einander kennen zu lernen und sich über spannende und kontroverse Themen aus den Bereichen der jüdischen Identität, Traditionen und Ethik auszutauschen.

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